Rothrist Tempo 30 NEIN
Warum kein Tempo 30

Die Strassen in besagtem Gebiet sind sehr gut ausgebaut und sicher. So verfügen sowohl die Breitenstrasse, als auch die Sägetstrasse, der Winterhaldenweg und der Mätteliweg über Bürgersteige und damit auch einen guten Überblick. Es gibt keine gefährlichen Stellen, die gängigen Fussgängerüberquerungen sind mit gut sichtbaren Fussgängerstreifen gesichert. So gibt es beispielsweise auf der ganzen Länge der Breitenstrasse nur vier Orte, an denen Fussgänger überhaupt die Strasse queren. Alle sind mit Fussgängerstreifen ausgestattet und sehr gut überblickbar. Der ganze Rest der Strasse hat weder viele Abzweigungen noch andere Gefahrenstellen - eine Reduktion der Geschwindigkeit ist daher unverhältnismässig.

Die aufgezählten Gründe zur Temporeduktion sind sehr allgemein gehalten und lassen sich so auf jede Strasse in der Schweiz anwenden. Eine Reduktion sollte jedoch nur unter spezifischen Gründen stattfinden. Unter besagten Gründen lässt sich aber nicht erschliessen, weswegen diese Strassen gefährlicher sind als die meisten anderen Innerortsstrecken in der Schweiz. So hat auch das Gutachten keine gefährlichen Fussgänger- oder Radkreuzungen aufzeigen können. Auch die tiefen Unfallzahlen bestätigen die Sicherheit des Gebiets.

Das Strassengesetz verlangt eine angepasste Geschwindigkeit an die Verhältnisse, unabhängig von der Maximalgeschwindigkeit. Es ist daher nicht nötig die Maximalgeschwindigkeit einer Strasse auf die gefährlichste Situation herabzusetzen, die auftreten könnte. Der Fahrer würde so oder so die Geschwindigkeit anpassen. So ist es ja auch nicht nötig vor jeder engen Kurve die Geschwindigkeit auf beispielsweise 20km/h herabzusetzen.